Gleich vorweg
Die Kosten für professionelle Social Media Betreuung hängen stark davon ab, wie weit ein Unternehmen bereits ist, welche internen Ressourcen vorhanden sind und welches Ziel tatsächlich verfolgt wird. Eine Pauschalantwort gibt es – wie so oft im Leben – nicht.
Für Österreich lassen sich dennoch grobe Preisbereiche festhalten. Ein Starter Paket liegt meist bei 800 bis 1.200 Euro pro Monat. Das ist oft passend für kleinere Betriebe, die auf einem Kanal aktiv starten oder Inhalte in ähnlicher Form auf mehreren Plattformen veröffentlichen möchten. Im Mittelpunkt stehen hier meist eine Verbesserung der Sichtbarkeit und eine grundsätzliche Professionalisierung des Auftritts.
Ein Wachstumspaket bewegt sich in der Regel zwischen 1.200 und 3.000 Euro pro Monat. Es passt gut zu Unternehmen, die strukturierter auftreten wollen, mehrere Kanäle bespielen und mehr Qualität in Content und Planung investieren möchten.
Im Performance Bereich startet die Betreuung meist ab 4.000 Euro pro Monat. In diesem Bereich geht es häufig um tieferes Tracking, anspruchsvollere Kampagnen und eine laufende Optimierung mit klarem Fokus auf Leads, Verkäufe oder andere messbare Ziele wie konkrete Umsatzsteigerungen.
Bei IRRETIO sagen wir auch ganz offen: Wir gehören nicht in die günstige Ecke. Wir arbeiten mit Anspruch, mit Erfahrung und mit dem Ziel, langfristige Partnerschaften aufzubauen. Genau das ist für viele Unternehmen langfristig die vernünftigere Investition, weil Qualität, Kontinuität und strategisches Denken auf Dauer mehr bringen.
Angebote für Social Media-Betreuung liegen oft weit auseinander
Wer verschiedene Agenturen oder Dienstleister vergleicht, stößt schnell auf erstaunliche Unterschiede. Ein Angebot liegt bei 600 Euro, das andere bei mehreren tausend Euro. Das wirkt im ersten Moment irritierend. In Wahrheit steckt dahinter meist ein völlig anderes Verständnis von Leistung. Preisunterschiede entstehen meist durch Tiefe, Qualität, Erfahrung und Verantwortungsumfang. Als grobe Orientierung werden im Markt häufig Stundensätze von 120 bis 170 Euro genannt. Je nachdem, ob es um Grafik, Content-Erstellung, Kampagnenbetreuung, Redaktionsplanung oder strategische Beratung geht, können diese Sätze variieren.
Vor allem drei Punkte treiben die Kosten nach oben.
- Der erste Punkt ist Video. Reels, TikToks oder andere Videoformate wirken oft locker und spontan. In Wirklichkeit steckt dahinter schnell ein spürbarer Produktionsaufwand mit Ideenfindung, Dreh, Schnitt und Feinarbeit.
- Der zweite Punkt ist die Zahl der Plattformen. Mehrere Kanäle bedeuten fast nie bloß ein paar zusätzliche Klicks. Jede Plattform hat eigene Spielregeln, eigene Formate und eine eigene Tonalität.
- Der dritte Punkt betrifft Werbeanzeigen. Sobald bezahlte Kampagnen dazukommen, braucht es fachspezifisches Know-how in Zielgruppenentwicklung, Tracking und Auswertung.
An genau dieser Stelle zeigt sich der Unterschied zwischen einfacher Content-Verwaltung und echter professioneller Betreuung. IRRETIO setzt in diesem Bereich bewusst auf Qualität, klare Prozesse und eine Arbeitsweise, die langfristig tragfähig ist. Das ist auf den ersten Blick teurer als eine schnelle Standardlösung. Auf lange Sicht ist es für viele Unternehmen die deutlich bessere Entscheidung.
Welche Abrechnungsmodelle am häufigsten vorkommen
Wer Social Media Leistungen einkauft, sollte nicht nur auf die Endsumme schauen. Ebenso wichtig ist die Frage, nach welchem Modell abgerechnet wird. Im Markt haben sich drei Formen besonders etabliert.
Monatliche Betreuung mit Fixpreis
Dieses Modell ist für viele Unternehmen die angenehmste Lösung. Es gibt einen klar definierten monatlichen Betrag und einen festgelegten Leistungsumfang. Dazu können Themenplanung, Content-Erstellung, Posting, Abstimmung, Community Management oder einfache Auswertungen gehören. Der große Vorteil liegt in der Planbarkeit. Unternehmen wissen, womit sie rechnen können, und die Zusammenarbeit bekommt einen stabilen Rahmen.
Gerade für langfristige Kooperationen ist dieses Modell sehr sinnvoll. Genau solche Partnerschaften schätzen wir bei IRRETIO besonders. Wir arbeiten gerne mit Unternehmen zusammen, die einen verlässlichen Sparring Partner suchen und nicht nur jemanden, der kurzfristig Beiträge online stellt.
Einzelprojekte mit klar definiertem Umfang
Für bestimmte Vorhaben ist eine projektbezogene Abrechnung oft sinnvoller. Das kann ein Kampagnenstart sein, ein Launch, ein Workshop, ein Shooting oder eine neue strategische Ausrichtung. In solchen Fällen wird ein klar umrissenes Ergebnis vereinbart und dafür ein fixer Preis kalkuliert.
Das eignet sich gut, wenn man sich zuerst kennenlernen möchte oder wenn ein Unternehmen einen konkreten Anlass hat, für den kurzfristig professionelle Unterstützung gebraucht wird. Nicht selten wird aus einem solchen Einstieg später eine laufende Zusammenarbeit.
Modelle mit erfolgsabhängiger Komponente
Manche Anbieter kombinieren ein Grundhonorar mit einem variablen Anteil, der sich an Leads, Anfragen oder Verkäufen orientiert. Das kann in einzelnen Konstellationen sinnvoll sein. Gleichzeitig verlangt dieses Modell sehr sauberes Tracking und realistische Erwartungen. Kein seriöser Partner kann pauschal Umsatzversprechen abgeben, weil Ergebnisse immer auch von Angebot, Wettbewerb, Preisgestaltung und internem Vertrieb abhängen.
Auch wir bei IRRETIO sehen dieses Modell differenziert. In bestimmten Fällen kann es passend sein. Sehr oft sind klar definierte Projektbudgets oder laufende Betreuungspakete die ehrlichere und besser steuerbare Lösung.
Woraus sich die Kosten für Social Media-Betreuung im Detail zusammensetzen
Ein Gesamtpreis wirkt erst dann nachvollziehbar, wenn man versteht, welche Bausteine darin enthalten sind. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die einzelnen Leistungsbereiche.
Die Strategie ist die Grundlage jeder sinnvollen Social Media Arbeit. Wer nachhaltig investieren möchte, sollte nicht einfach drauflosposten. Eine fundierte Vorarbeit liegt üblicherweise bei 1.500 bis 3.000 Euro einmalig. In dieser Phase geht es um Zielgruppen, Wettbewerbsumfeld, Positionierung, Themenwelten, Tonalität und die Frage, welche Kanäle überhaupt sinnvoll sind.
Content-Produktion bildet meist den nächsten großen Kostenblock. Texte, Grafiken und einfachere Inhalte bewegen sich häufig zwischen 500 und 1.500 Euro pro Monat. Sobald regelmäßig Video produziert wird, steigt der Aufwand deutlich. Da landet man schnell bei über 2.000 Euro. Das ist gut nachvollziehbar, weil bewegtes Bild technisch, personell und organisatorisch wesentlich mehr verlangt.
Ad Management wird üblicherweise ab circa 500 Euro pro Monat verrechnet. Abhängig vorallem von Anzahl der Kampagnen, Ads und Zielsetzungen. Je komplexer auch das technische Kampagnensetup ist und je höher der Anspruch an Tracking, Testing und Optimierung ist, desto eher wird aus einfacher Anzeigenverwaltung eine ernsthafte Performance-Betreuung.
Budgetgebühren und Abrechnung
In der Online‑Marketing‑Branche ist es üblich, für die Weiterverrechnung von Werbebudgets auf Plattformen wie Google Ads, Meta Ads oder TikTok Ads zusätzliche prozentuelle Gebühren zu verrechnen. Diese liegen meist zwischen 15 und 20 Prozent des eingesetzten Budgets. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Agenturen gehen häufig in finanzielle Vorleistung und müssen ihr Kapitalrisiko reduzieren. Zudem verursacht die Vielzahl an Einzeltransaktionen einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand und erhöht die administrativen Kosten. Ein weiterer Aspekt ist, dass durch diese Abwicklung die Umsätze steigen und Unternehmen dadurch „künstlich aufgebläht“ wirken.
Für uns von IRRETIO ist dabei wichtig, dass gute Social Media Arbeit aus mehr als schönen Postings besteht. Sie beginnt bei fundierter Planung und reicht bis zu sauberer Analyse und laufender Weiterentwicklung. Wer das ernst meint, investiert in ein funktionierendes Gesamtsystem.
Was ist günstiger: Agentur oder eigenes Personal
Diese Frage taucht früher oder später in fast jedem Unternehmen auf. Die Überlegung ist absolut verständlich. Gleichzeitig lohnt sich eine ehrliche Gesamtrechnung. Für einen erfahrenen Social Media Manager wird oft mit rund 3.500 Euro brutto pro Monat kalkuliert. Rechnet man Gehaltsnebenkosten sowie Opportunitätskosten dazu, ergibt sich schnell eine jährliche Belastung von etwa 65.000 Euro.
Dazu kommen noch ein Arbeitsplatz inkl. Hardware, Software, Weiterbildung, Urlaubsvertretung, Krankheitsausfälle und die Tatsache, dass eine Person selten Strategie, Text, Grafik, Video, Anzeigenmanagement, Reporting und technische Themen auf demselben Niveau und in einem abdecken kann. In der Theorie klingt eine interne Lösung oft günstiger. In der Praxis sieht das häufig anders aus.
Eine externe Betreuung für zum Beispiel 2.500 Euro pro Monat kann deshalb deutlich wirtschaftlicher sein, wenn dahinter ein eingespieltes Team, mehrere Fachbereiche und klare Prozesse stehen. Genau das ist eine der größten Stärken einer guten Agentur. Du kaufst nicht nur Arbeitszeit ein. Du bekommst Erfahrung, Systematik und Zugriff auf verschiedene Kompetenzen gleichzeitig.
IRRETIO arbeitet genau in diesem Feld. Wir sind kein anonymer Standardanbieter, sondern ein erfahrener und partnerschaftlicher Begleiter für Unternehmen, die Wert auf Qualität, Verlässlichkeit und langfristige Entwicklung legen.
"Für unsere Kundinnen & Kunden ist Social Media oft ein Mysterium. Umso wichtiger ist es als professionelle Agentur Transparenz zu schaffen."
Mag. Philipp Infanger, Geschäftsführer IRRETIO
Achtung, versteckte Kosten
Der monatliche Betreuungspreis ist nur ein Teil der Wahrheit. In fast jedem Projekt gibt es Kosten, die bei oberflächlicher Betrachtung gerne untergehen.
Das Werbebudget selbst wird beispielsweise immer direkt an die Plattform bezahlt. Also etwa an Meta oder TikTok. Dieses Budget ist zusätzlich zum Agenturhonorar einzuplanen. Wer das vermischt, vergleicht Angebote schnell falsch.
Hinzu kommt häufig ein Onboarding. Die saubere Einrichtung der Meta Business Suite, die technische Anbindung eines Shops oder einer Website über WordPress, WooCommerce oder Shopware sowie die korrekte Einbindung von Google Analytics inklusive Consent Mode machen Arbeit. Hier sollte man realistischer Weise mit einmaligen 1.000 bis 2.000 Euro Einrichtungskosten schon rechnen. Dazu können noch Kosten für Stockmaterial, Fonts oder spezielle Tools kommen.
Förderungen für Digitalisierung in Österreich
Gerade in Österreich nutzen viele Unternehmen Fördermöglichkeiten noch immer zu wenig. Für konzeptionelle Beratung im Digitalbereich gibt es ebenso attraktive Zuschüsse wie für die konkreten Umsetzungsprojekte. Je nach Fördertopf und Bundesland sind bis zu 50 Prozent der Beratungskosten möglich. Das betrifft in der Regel vor allem strategische und konzeptionelle Leistungen durch zertifizierte Expertinnen und Experten, die wir auch sind.
Das ist ein starkes Argument, gerade wenn Social Media strukturiert aufgebaut oder neu ausgerichtet werden soll. Denn Strategie ist oft genau jener Teil, der langfristig am meisten bringt und gleichzeitig gern aufgeschoben wird.
IRRETIO denkt solche Möglichkeiten, wenn passend, aktiv mit. Gerade bei KMUs kann eine Förderung den Einstieg in professionellere Betreuung deutlich erleichtern. Einen guten Überblick über aktuelle Förderungen im Digitalisierungs- und Online Marketing-Bereich findest du hier auf unserer Website.
Checkliste: Woran du ein faires Angebot erkennst
Ein gutes Angebot ist nicht nur günstig oder teuer. Es ist vor allem nachvollziehbar. Dafür gibt es einige, sehr brauchbare Prüfpunkte.
- Honorar und Werbebudget sollten klar getrennt ausgewiesen sein
- Prüfe, ob du vollen Zugriff auf alle Konten bekommst
- Hinterfrage Angebote, in denen mit fixen Followerzahlen oder ähnlichen “Vanity Metrics” geworben wird
- Schau auch darauf, ob das Team bereit ist, dein Unternehmen wirklich von innen her zu verstehen
- Prüfe, ob regelmäßige Auswertungen oder Meetings Teil der Zusammenarbeit sind
Ergänzend würden wir bei IRRETIO noch zwei Dinge dazunehmen. Erstens: Wird ehrlich darüber gesprochen, was intern vom Kunden gebraucht wird? Zweitens: Arbeitet der Partner nur Beiträge ab oder denkt er tatsächlich mit? Genau dort liegt oft der Unterschied zwischen Lieferung und echter Zusammenarbeit.
Das, was wirklich zählt
Ein Budget unter 500 Euro pro Monat ist in den meisten Fällen verbranntes Geld. Das ist hart formuliert, aber in vielen Fällen leider zutreffend. Für diesen Betrag bekommt man oft generische Vorlagen, wenig Substanz und kaum echte strategische Tiefe. Social Media ist kein Sprint. Es ist ein langfristiger Kommunikationskanal, der nur dann Wirkung entfaltet, wenn man ihn sauber aufsetzt und konsequent betreibt.
Unternehmen sollten deshalb ehrlich auf ihre eigenen Ressourcen schauen. Wer liefert Fotos, Videos, Inputs und interne Abstimmungen? Wer kann schnell freigeben? Wie viel Eigenleistung ist realistisch? Wenn intern wenig Zeit vorhanden ist, braucht es oft ein Paket, das mehr abdeckt. Wenn intern gute Inhalte vorhanden sind, kann der externe Partner stärker auf Strategie, Kampagnen und Struktur fokussieren. Auch diese Ehrlichkeit spart Geld.
Wir bei IRRETIO bringen viel Erfahrung, professionelle Umsetzung, Flexibilität und das Angebot einer langfristigen Partnerschaft mit. Wenn du nicht einfach irgendeine Betreuung suchst, sondern einen Partner, der das Ganze ernst nimmt und mit dir gemeinsam weiterentwickelt, dann sprechen wir gerne darüber.
Du möchtest wissen, welches Kosten für dein Unternehmen realistisch sind?
Dann melde dich bei uns für ein unverbindliches Erstgespräch.
Du möchtest prüfen, ob dein aktuelles Social Media Setup wirtschaftlich sinnvoll aufgestellt ist?
Dann schauen wir uns das gemeinsam an und sagen dir offen, wo Potenzial liegt!
Du hast nicht soviel Budget zur Verfügung, möchtest aber dennoch eine Wirkung erzielen?
Hier haben wir Punkte zusammengeschrieben, wie mit kleinen Budgets dennoch Wirkung auf Social Media erzielt werden kann.